ZIELE

 

Die Vermittlung von tanztheoretischem Wissen und ersten Kompetenzen anhand von theoretischem Hintergrund, praktischen Beispielen sowie verschiedenen Übungen, um das Gelernte zu verfestigen.

Im Vordergrund steht hierbei wichtige Erfahrungen zu sammeln, die vor allem durch aktive Mitarbeit, eigene Tanzstundengestaltung, Coaching und Beobachtung individuell umgesetzt werden können.

 

  • Die Fähigkeit ein eigenes persönliches Kindertanzkonzept entwickeln und unterrichten zu können
  • Eine Einheit aus Bewegung, Spiel, Disziplin, Kreativität, Technik und Improvisation in den Tanzunterricht integrieren zu können
  • Pädagogisches Wissen und Techniken über die altersgerechte Arbeit mit Kindern beim Tanzen zu erlangen sowie Erfahrungen zu sammeln
  • Einblicke in Organisation und selbständiges Arbeiten in Bezug auf Kindertanzkurse
  • Die Anwendung von ganzheitlichen, gesunden Konzepten im Tanzunterricht 
  • Kompetenz und Sicherheit beim Unterrichten ausstrahlen zu können

 

Die bewusst klein gehaltene Anzahl an Teilnahmeplätzen soll gewährleisten, dass bestmöglich auf alle Teilnehmenden einzeln eingegangen werden kann und jede/r individuell berücksichtigt und gefördert wird.

 

 

INHALTE

 

 Modul 1:  allgemeine Konzeption von Kindertanzstunden

  • Aufbau einer Tanzstunde mit haltgebenden Strukturen, verschiedene Unterrichtsstile, Gestaltung von Warm-ups, geschickter Einbau von Technik- und Rhythmus Übungen, optimale Raumnutzung für Tanzrichtungen und Flächen, Tanzspiele, passendes Equipment, Choreografie Gestaltung, Organisation und Selbstständigkeit, kompetentes Auftreten

 

 Modul 2: gesundheitliche Aspekte im Tanzunterricht

  • Einführung in Anatomie und Physiologie, Tanztechnik, motorische Entwicklung und körperliche Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen, wichtige Korrekturen und Hinweise, Förderung der Grobmotorik, Koordination und Beweglichkeit

 

 Modul 3:  altersgerechte pädagogische Arbeit mit Kindern

  • Unterrichtsdidaktik für verschiedene Altersstufen (2-4 Jahre, 4-6 Jahre, 6-8 Jahre, 8-10 Jahre, 10-12 Jahre): passendes Tanzvokabular und Kommunikation mit Kindern, Gruppendynamik und führende Rolle als Tanztrainer/in, Umgang mit typischen Störfaktoren und Problematiken, Erlernen von neuen Schritten ohne kognitive Überlastung, geschickte Kombination von verschiedenen Lernkanälen

 

 Hospitationsstunden und eigene Unterrichtserfahrung 

  • Direkte Festigung des Gelernten durch mehrere Hospitationsstunden in den gewünschten Altersgruppen und Tanzstilen. Darüber hinaus besteht, bei entsprechender Leistung, die Chance auf weitere Erfahrungssammlung als Helferlein bei der memoves Aufführung sowie das Übernehmen einzelner Vertretungsstunden oder Tanzstunden in unseren Feriencamps. Wem es hierbei bei memoves sehr gut gefällt kann sich gerne im nachfolgenden Semester auf freie Semesterkurse bewerben.

 

ABLAUF

 

Die drei verschiedenen Module finden über 4 Blocktermine an 4 Wochenenden jeweils Samstag und Sonntag ganztags statt. Jedes Modul besteht aus einem Mix aus Theorie und Praxisübungen. Die Hospitationsstunden können während oder direkt im Anschluss innerhalb unserer memoves Kindertanzstunden gestartet werden.

 

  1. Blocktermin: Einführung und Modul 1 mit Einheiten in Theorie und Praxisübungen
  2. Blocktermin: Modul 2 mit Einheiten in Theorie und Praxisübungen
  3. Blocktermin: Prüfung in den Modulen 1 und 2, anschließend Start von Modul 3
  4. Blocktermin: Praxisübungen zu Modul 3 und praktische Prüfung sowie Reflexion am Ende

 

(Änderungen im genauen Ablauf bleiben vorbehalten)

 

 Hospitationsstunden:  ab dem 2. Blocktermin können die Hospitationsstunden besucht werden. Nähere Informationen und Termine werden am 1. Blocktermin besprochen. Insgesamt besteht die Weiterbildung aus ca. 100 Stunden, die aufgeteilt sind auf 64 Präsenzstunden an den Blockterminen sowie zusätzliche Eigenarbeit, Vorbereitung, Nachbereitung und Hospitationsstunden.

 

 

VORAUSSETZUNGEN

 

Da sich die Weiterbildung hauptsächlich auf tanzpädagogische Aspekte fokussiert, solltest Du bereits sehr gute tänzerische Fähigkeiten haben, um an der Weiterbildung teilzunehmen. Darüber hinaus sollte ein großes Interesse an der Tanzpädagogik und der Arbeit mit Kindern vorhanden sein sowie die Bereitschaft, sich mit den Inhalten ernsthaft auseinanderzusetzen und selbstverantwortlich zu handeln.

 

Für jegliche Fragen und nähere Information kann man sich natürlich gerne an mich wenden. Somit kann die Eignung auch persönlich geklärt werden, denn oft gibt es individuelle Aspekte, die sich besser in einem Gespräch besprechen lassen.

 

 

ZERTIFIKAT UND PRÜFUNG

 

Nach verschiedenen kleinen Prüfungen und der Teilnahme an mindestens 7 Hospitationsstunden wird ein Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung ausgestellt.

 

Für den erfolgreichen Start in das Berufsleben im Bereich der Tanzpädagogik ist die persönliche Ausstrahlung, Engagement und Begeisterung für die künstlerische und tanzpädagogische Arbeit sowie die Darstellung der eigenen Sicherheit und Kompetenz im Tanzunterricht in erste Linie oft ausschlaggebend für den Erfolg beim Bewerbungsgespräch. Ein Zertifikat kann diese Qualitäten zusätzlich betonen.